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Ingrid Sleifir liegt vorn

Königsschießen beim Schützen-Musikverein Kippenheimweiler

Ein Bericht der Badischen Zeitung

Ingrid Sleifir ist die Schützenkönigin 2009 des Schützen-Musikvereins Kippenheimweiler. Zum Königsschießen hatte Oberschützenmeister Albert Hurst eingeladen. Dazu konnte er zahlreiche Mitglieder begrüßen.

Das Schießen wurde durch den letztjährigen Schützenkönig Gerhard Lindner eröffnet. Bereits mit dem 16. Schuss konnte Ernst Heck die Krone abschießen. Das Szepter fiel mit dem 24. Schuss durch Ilona Rothe und den Reichsapfel konnte mit dem 39. Schuss Alfred Hurst treffen, der wie auch schon die Jahre zuvor den Köngisvogel hergestellt hat.

Danach waren die Flügel dran. Es dauerte bis zum 110. Schuss, ehe der rechte Flügel – erneut durch Alfred Hurst – zu Fall kam und er war es auch, der mit dem 169. Schuss mit dem Abschießen des linken Flügels den Vogel flügellos machte. Der Kopf des Vogels fiel mit dem 197. Schuss durch Klaus Hurst.

Auf den Rumpf des Köngisvogels waren dann noch weitere 211 Schuss notwendig. Zum Schluss wurde es ganz spannend, nachdem sich durch einen gezielten Schuss eines Teilnehmers plötzlich der ganze Rumpf um die eigene Befestigung drehte. Schließlich, mit dem 408. Schuss, traf Ingrid Sleifir den letzten Teil des Rumpfes und wurde somit Schützenkönigin 2009 des Schützen-Musikvereins Kippenheimweiler. Ihr zur Seite stehen als 1. Ritter Eberhard Sleifir und als 2. Ritter Waltraud Emmenecker, die die letzten Schüsse vor der neuen Schützenkönigin abgegeben hatten.

Unter allen Teilnehmern wurde schließlich noch eine Ehrenscheibe ausgeschossen. Den besten Schuss aller Teilnehmer gab Oberschützenmeister Albert Hurst ab, der diese Scheibe damit in Besitz nehmen konnte. Bei der anschließenden Königsfeier nahm Oberschützenmeister Albert Hurst die Proklamation der Würdenträger vor. Der letztjährige Schützenkönig Gerhard Lindner übergab die Königskette an die neue Schützenkönigin, die die Teilnehmer des Königsschießens zum Umtrunk einlud.

Vereinsschiff wieder auf sicherem Kurs

Hans-Georg Zipf kehrt auf den Chefsessel des Schützen-Musikvereins in Kippenheimweiler zurück.
Nach einer freiwilligen Auszeit von 16 Jahren hat der bisherige stellvertretende Vorsitzende Hans-Georg Zipf bei der Jahreshauptversammlung am Freitagabend erneut den Kommandostand beim Schützen-Musikverein übernommen. Gemeinsam mit der Stellvertreterin Sandra Hatt und Musikdirektor Joachim Volk als neuem musikalischen Leiter will Hans-Georg Zipf das nach dem Rücktritt von Beate Woitassek und Dirigent Reiner Menge kurzzeitig ins Schlingern geratene Vereinsschiff wieder in ruhigeres Fahrwasser führen. Voraussetzung dafür war eine Umstrukturierung des Führungsgremiums mit dem Ziel, die Verantwortung und Vereinsarbeit auf mehrere Schultern zu verteilen und vor allem den Vorsitzenden zu entlasten.

Dies konnte mit der Zuordnung von Beisitzern zu den jeweiligen Verantwortungsbereichen des Vorstandes erreicht werden. Oberschützenmeister Albert Hurst ließ in seinem Zweijahres-Rückblick das Geschehen in der Schützenabteilung Revue passieren und nannte die jährlichen Königs-, Vereinspokal- und Brezelschießen mit den Vereinsmeisterschaften als Höhepunkte im Veranstaltungskalender. Er berichtete von beachtlichen Erfolgen bei den Rundenwettkämpfen sowie bei den Einzel- und Mannschaftsmeisterschaften auf Kreis-, Bezirks- und Landesebene. Neben den schießsportlichen Aktivitäten waren die Schützen auch bei Eigenleistungen rund um das Schützenhaus und Veranstaltungen der örtlichen Vereine gefordert.

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Klingender Bilderbogen von Schubert bis Morricone

Ein Bericht der Badischen Zeitung

Schützen-Musikverein Kippenheimweiler ernannte beim Jahreskonzert Kurt Ebert und Rolf Hertenstein zu Ehrenmitgliedern.

Mit einem Streifzug nach Noten geleitete die Blaskapelle des Schützen-Musikvereins unter Dirigent Joachim Volk das Publikum beim Jahreskonzert am Samstag auf einer Wanderung über Kontinente hinweg. Nach dem musikalischen Willkommensgruß der Kapelle mit Franz Schubert´s „Militärmarsch Nr. 3“ stellte Moderatorin Sandra Hatt dem Publikum, darunter OB Wolfgang G. Müller, Ortsvorsteher Eberhard Roth, Pfarrerin Ute Braun und der Ehrenvorsitzende des Schützen-Musikvereins Kippenheimweiler Wilhelm Hertenstein, einige Jungmusikerinnen vor, die beim Jahreskonzert ihr Debüt in der „großen Kapelle“ gaben.

Mit der Kees-Vlak-Komposition „New York Ouverture“ – einem musikalischen Spaziergang zu den Sehenswürdigkeiten der amerikanische 18 Millionen Einwohner Metropole New York setzten Kapelle und Dirigent Joachim Volk – er hatte nach der Trennung von Reiner Menge übergangsweise den Taktstock beim Schützen-Musikverein Kippenheimweiler übernommen – ein erstes Highlight im Konzert.

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Eine „Schnapsidee“ wurde schnell zur Wirklichkeit

Ein Bericht der Badischen Zeitung

Blaskapelle aus Erlach gab beim Hock am Dorner-Schopf ihre klingende Visitenkarte ab / Auch Musikanten aus Sulz und Hofweier.

Nach den Bibber-Temperaturen im vergangenen Jahr hat es der Wettergott am Sonntag mit dem Schützen-Musikverein Kippenheimweiler besser gemeint und dem Hock beim „Dorner“-Schopf strahlendes Festwetter beschert. Und weil Petrus den Wylertern wohl gesonnen war, wollten die Gastkapellen aus Sulz, Erlach im Renchtal und Hofweier nicht zurückstehen und entzündeten im Schopf von Klaus und Martina Dorner ein musikalisches Feuerwerk der guten Laune, was ebenso wie der Duft des Grillfeuers offensichtlich appetitanregend wirkte, denn noch während der Mittagszeit orderten die Grillmeister zum ersten Mal Nachschub.

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Gelungenes Debüt des Dirigenten

Das Wylerter Publikum bereitete Reiner Menge in der voll besetzten Halle einen tollen Empfang / Drei neue Ehrenmitglieder.

Ein Bericht der Badischen Zeitung

Autor: Reiner Beschorner

Das von den Fans des Schützen-Musikvereins Kippenheimweiler mit Spannung erwartete „Konzert 1 nach Ute Kern“ wurde für das Orchester und den neuen musikalischen Leiter gleichermaßen zu einem vollen Erfolg. Das Publikum bereitete Reiner Menge am Samstagabend in der voll besetzten Kaiserswaldhalle einen tollen Empfang und entließ das Ensemble erst nach mehreren Zugaben von der Tribüne.

Mit einem abwechslungsreichen und anspruchsvollen Programm konnte der Schützen-Musikverein Kippenheimweiler am Samstagabend nahtlos an die Erfolge früherer Jahreskonzerte anknüpfen. Ein ambitionierter musikalischer Leiter und hoch motivierte Instrumentalisten begeisterten ihr Publikum – darunter Ortsvorsteher Eberhard Roth und die ehemalige Dirigentin Ute Kern sowie Ehrenvorsitzender Wilhelm Hertenstein – mit spritzigen und facettenreichen Vorträgen, Sandra Hatt trug mit ihrer gewohnt lockeren Moderation und wissenswerten Informationen über die dargebotenen Stücke und deren Komponisten wesentlich zum guten Gelingen des Konzertabends bei.

Mit der „Russian Dance Suite“ von Kees Vlak feierte Reiner Menge in Kippenheimweiler einen gelungenen Einstand. Mal energiegeladen wie im bewegenden ersten, mal beruhigend wie beim elegischen Tanz im zweiten Satz oder fordernd wie zum schnellen russischen Tanz im Schlusspart – der agile Dirigent hatte „sein“ Orchester schon nach dreimonatiger Zusammenarbeit fest und sicher im Griff, was auch in der anschließenden Rossini-Ouverture „Il Postiglone d’Amore“ (Boten der Liebe) zum Ausdruck kam und vom begeisterten Publikum mit viel Beifall bedacht wurde.

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Reiner Menge gibt den Takt vor

Neuer Dirigent beim Schützen-Musikverein Kippenheimweiler.

Ein Bericht der Badischen Zeitung

Autor: Reiner Beschorner

Beim Jahreskonzert in der Kaiserswaldhalle stellt das Blasorchester des Schützen-Musikvereins am Samstagabend seinen neuen musikalischen Leiter Reiner Menge dem Publikum vor.

Der 45-jährige, in Freiburg wohnhafte Vollblutmusiker ist seit September 2003 musikalischer Leiter des Musikvereins Haltingen und hat im Oktober dieses Jahres auch das Dirigat beim Blasorchester des MV Kippenheimweiler übernommen. Auf den Schützen-Musikverein Kippenheimweiler ist Reiner Menge beim Studium der Blasmusik-Fachjournale gestoßen, nach mehreren Gesprächen wurde man sich über die Zusam-menarbeit schließlich einig.

Seine Ausbildung hat Reiner Menge von der Hochschule für Musik in Bremen, übr die Stationen Stuttgart und Zürich schließlich nach Basel geführt, 18 Jahre hat er mit Querflötenunterricht an verschiedenen Musikschulen und als Freischaffender seinen Lebensunterhalt bestritten.

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