Jubiläum bringt Wylerter Chöre und Musiker zusammen

Ein Bericht von Baden Online

Autor: Jacqueline Meier

In Kippenheimweiler jagt derzeit ein Höhepunkt den nächsten. Nach dem großen Jubiläumswochenende anlässlich der 650-Jahr-Feier vor drei Wochen wurde am Samstagabend zu einem ganz besonderen Musikabend in die Kaiserswaldhalle eingeladen.

Die Zuhörer, die längst nicht mehr auf den Stühlen saßen, wollten die Akteure gar nicht gehen lassen. Rhythmisches, Zugabe forderndes Klatschen, Johlen und Pfeifen – mehr hätten sich die Sänger und Musiker sowie die beiden Dirigenten Manfred Gießler und Joachim Volk nicht wünschen können. Der Grund: Sowohl der Schützen-Musikverein als auch der Männergesangverein »Sängerrunde«, der evangelische Kirchenchor und ein extra ins Leben gerufener Projektchor hatten sich für diesen Abend zusammengetan und einen Musikabend der Extraklasse zusammengestellt.

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Die Baiers am treffsichersten

Beim Schießen in Wylert.

Ein Bericht der Badischen Zeitung

Autor: Reiner Beschorner

Die Familienmannschaft Baier hat sich beim Vereinspokal- und Krempelschießen des Schützen-Musikvereins wieder einmal als das treffsicherste Team erwiesen und sicherte sich mit 602 Ringen den Siegerpokal in der Mannschaftswertung. Insgesamt 67 Einzelschützen und 13 Mannschaften hatten sich am Wettschießen beteiligt.

Corina Peter (168 Ringe), Axel Novolin (161 Ringe) und Ramona Vogelbacher (158 Ringe) erwiesen sich schließlich als treffsicherste Einzelschützen und konnten je einen Pokal in Empfang nehmen. Den besten Zehner des Tages, einen 384-Teiler, schoss Bruno Stulz. Erhielt dafür die von Alfred Hurst gezimmerte Ehrenscheibe. Auf dem zweiten Platz folgte Rainer Gänshirt, der einen 389-Teiler schoss.

Von der zielsichersten Mannschaft, Familie Baier, kamen Axel Nuvolin (161 Ringe), Ramona Vogelbacher (158 Ringe), Anita Nuvolin (152 Ringe) und Gerold Baier mit 131 Ringen in die Wertung und sicherten sich mit 602 Zählern den Siegerpokal. Den zweitgrößten Pokal in der Teamwertung erhielt der Musikverein 1 in der Besetzung Sandra Hatt (158 Ringe), Thomas Hertenstein (150 Ringe), Hans-Georg Zipf (129 Ringe) und Elmar Herrenknecht (119 Ringe) mit insgesamt 556 Zählern. Den dritten Mannschaftspokal holte sich das Team der Landfrauen mit Corinna Peter (168 Ringe), Claudia Hertenstein (119 Ringe), Heidrun Schmidt (117 Ringe) und Ingrid Karl (113 Ringe) mit insgesamt 517 Zählern.

Oberschützenmeister Albert Hurst überreichte den treffsichersten Einzelschützen und Mannschaften die Siegerpokale.

Sandra Hatt an der Spitze

Ein Bericht der Badischen Zeitung

Autor: Reiner Beschorner

Hans-Georg Zipf ist nun Ehrenvorsitzender des Schützen-Musikvereins.

In der Hauptversammlung des Schützen-Musikvereins ist eine neue Führungsspitze gewählt worden. Nachdem der Vorsitzende Hans-Georg Zipf aus beruflichen Gründen nicht mehr zur Wahl antrat, ist die bisherige Stellvertreterin Sandra Hatt zur Vorsitzenden aufgerückt. Neuer Stellvertreter ist Vizedirigent Andreas Stephan. Zipf wurde aufgrund seiner vielfältigen Verdienste in 28 Jahren Vorstandsarbeit – davon 13 Jahre als Vorsitzender und sechs Jahre als Stellvertreter – zum Ehrenvorsitzenden des Schützen-Musikvereins ernannt.

Der Vorsitzende blickte auf die vergangenen zwei Geschäftsjahre zurück, die von den Vorbereitungen auf das 650-jährige Ortsjubiläum von Kippenheimweiler geprägt waren. In seinem letzten Tätigkeitsbericht ermunterte Zipf die Mitglieder, den Vorstand stärker zu unterstützen, damit die Zukunft des Vereins gesichert werden kann.

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Melodien kommen gut an

Ein Bericht der Lahrer Zeitung

Autor: Endrik Baublies

Das Thema „Schwarz­wald“ hatte sich der Schützen-Musik­verein als Thema vorgenommen. Beim Jahreskonzert am Samstag in der Kaiserswaldhalle kamen die entsprechenden Melodien sehr gut an.

Nach der Jubiläumsfanfare zum Auftakt stand „Silva Nigra“ (lateinisch für „Schwarzer Wald“) auf dem Programm. Der Untertitel lautete auch folgerichtig: „Szenen aus dem Schwarzwald“. „Schwarzwaldmädel“ heißt ein Film aus dem Jahre 1950. Sonja Ziemann und Rudolf Prack wurden damit das erste Traumpaar der Nachkriegszeit. Der in Farbe gedrehte Streifen war die erste erfolgreiche Verfilmung des Stoffs, der auf einer älteren Operette basiert.

Saxofonistin Sandra Hatt moderierte die Stücke an. Sie erklärte den Gästen in der bis auf den letzten Platz gefüllten Halle kurz aber prägnant, was es mit den Melodien auf sich hat. Nun besticht der (west-)deutsche Film der 1950er-Jahre eher durch Leichtigkeit oder Sentimentalität. Eine zeitgenössische Kritik bezeichnete den Streifen daher auch als „süße Schnulze“. Umgekehrt aber war die musikalische Darbietung dieser – sicher eingängigen und eigentlich auch gewollt leicht arrangierten – Melodien schlicht brillant. Die Musiker, unter der Leitung von Joachim Volk, boten ein gelungenes und sehr gut inszeniertes Potpourri der Musik, die Frank Fox für das „Schwarzwaldmädel“ komponiert hatte.

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Schützen zeigen sich in guter Form

Die Schützenvereine Kippenheimweiler und Langenwinkel haben haben ihr traditionelles Brezelschießen veranstaltet.
32 Schießsportfreunde hatten sich getroffen. Zum ersten Mal war das Schießen mit aufgelegtem Luftgewehr möglich. Das größte Frühstück in der Jedermann-Kategorie sicherte sich Waltraud Emmenecker mit einem guten 40-Teiler. Platz zwei belegte Sebastian Ribbat (84) vor An­dreas Stephan (114). Das sicherste Auge und die ruhigste Hand bei den aktiven Schützen bewies Ingrid Sleifir mit der besten Serie von 53,1 Ringen vor Klaus Hurst (52,3) und Oberschützenmeister Albert Hurst (51,9).

Mit seinem 34-Teiler erzielte Laurin Hurst ein für jugendliche Schützen sehr gutes Ergebnis und sicherte sich damit die größte Brezel in der Jugendklasse. Zweite wurde Larissa Zipf (46) vor Laura Schlenker (133).

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Nachwuchsmusiker zeigen ihr Können

Ein Bericht der Lahrer Zeitung

Autor: Silke Heist

Mit einem abwechslungsreichen Programm hat das Jugendorchester unter ihrem neuen Dirigenten Fabian Singler die Zuhörer in der Kaiserswaldhalle überzeugt. Die jungen Musiker präsentierten unter anderem Filmmelodien wie zum zum Beispiel „Skyfall“ aus dem James-Bond-Film, „Fluch der Karibik“ oder „Rocky 3 – Eye of the tiger“ einwandfrei.

Doch auch Chartstürmer wie „Mamma Mia“ und „Dancing Queen“ von „Abba“ meisterten die Jungmusiker problemlos. A Weich führende Saxofone und Klarinetten, überzeugende Trompeten, Posaunen und Tenorhörner, klare Querflötenklänge und mitreißende Schlagzeuge begeisterten das zahlreiche Publikum, das sich erst nach mehreren Zugaben zufrieden gab.

Voller Stolz kommentierten Musiker und Dirigent das Konzert als einen „gelungenen Abend“, an dem alles geklappt hat und bei dem die Freude am Musizieren vermittelt werden konnte – alles im Hinblick auf eine wegen des Dirigentenwechsels knappe und dadurch aufregende Vorbereitungszeit von sieben Monaten. „Ich habe das Orchester in gute Hände übergeben“ sagte der ehemalige Dirigent Thomas Hertenstein.

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